Wer entscheidet eigentlich, was ein kirchlicher Ort braucht? Der Artikel von Thomas Schaufelberger überträgt den Placemaking-Ansatz auf die Kirchenentwicklung und plädiert für einen klaren Perspektivwechsel hin zur Nutzer:innen-Perspektive. Er versteht Beteiligung als echte Chance: kirchliche Räume gemeinsam neu zu denken – und als lebendige Orte mit Zukunft zu gestalten.
Autor:
Thomas Schaufelberger leitet die Abteilung Kirchenentwicklung der Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich und verantwortet zudem die Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer im Konkordat der Deutschschweizer reformierten Kirchen. In seiner Arbeit verbindet er theologische Reflexion mit praxisnahen Ansätzen der Organisations- und Innovationsentwicklung.
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Placemaking ist ein partizipativer Ansatz zur Gestaltung von Orten. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die einen Ort nutzen: Ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen bilden die Grundlage dafür, Räume gemeinsam so weiterzuentwickeln, dass sie lebendig, identitätsstiftend und alltagstauglich werden.