auf dem Bild sind 9 Würfel zu sehen, man kann die Wörter Inklusion und Exklusion lesen, da eine Hand die ersten beiden Buchstaben entsprechend gekippt hält

Projekt: Fachstelle Kirche Inklusiv

Unsere Gesellschaft ist vielfältig. In unseren Stadtteilen, Dörfern und Kirchengemeinden leben Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen, zum Beispiel:

  • Menschen mit und ohne Behinderungen

  • Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

  • Ältere und Jüngere Menschen

  • Menschen verschiedenen Geschlechts

  • Menschen verschiedener sexueller Orientierung

  • Menschen mit verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Hintergründen

Unsere Gesellschaft ist in vielen Bereichen durch eine wachsende soziale Ungleichheit, verbunden mit fehlenden Teilhabechancen für alle Menschen herausgefordert.

Für die Nordkirche als Teil der Gesellschaft ergibt sich hieraus der Auftrag, die Menschen für ein inklusives Miteinander zu befähigen. Hierzu ist es notwendig, dass sich die Nordkirche mit ihren Gemeinden, Diensten und Werken und diakonischen Einrichtungen bewusst als inklusive Kirche versteht und ihr Engagement für ein inklusives Miteinander und Füreinander stärkt und fortentwickelt.

Um dieses zu begleiten und zu unterstützen, wurde die Fachstelle Kirche Inklusiv eingerichtet, die zum 1.11.2021 die Arbeit aufgenommen hat.

Die Fachstelle Kirche Inklusiv ist ein Arbeitsbereich im Hauptbereich Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Nordkirche.
Sie arbeitet mit den drei Grundsätzen

„Bewusstsein bilden – Zugänge eröffnen – Teilhabe und Teilgabe für alle“

Die Arbeit der Fachstelle richtet sich an Multiplikator:innen in der kirchlich-diakonischen Arbeit und an gesellschaftliche Akteure. Zielgruppen sind insbesondere:

  • Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der verschiedenen kirchlichen Ebenen in der Nordkirche.

  • Leitungspersonen der verschiedenen Einrichtungen und Ebenen der Landeskirche

  • Mitarbeitende in den kirchlichen Verwaltungen, z.B. Bauabteilungen

  • Gremien in Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche

  • Gesellschaftliche Akteur:innen zu Teilhabe und Inklusion (z.B. Verbände der Selbsthilfe, Gestellungs- bzw.  Bürgerbeauftragte der Länder)

Die Aufgaben sind:

  • das Angebot fachlicher Impulse

  • das Angebot von Fachberatung und Prozessbegleitung

  • die Entwicklung, Durchführung oder Mitgestaltung von Fortbildungen

  • die Pflege der Netzwerke und Netzwerkkontakte innerkirchlich und zur Selbsthilfe und staatlichen Stellen

  • Öffentlichkeitsarbeit für Teilhabe und Inklusion

  • die Koordination des „Netzwerks Kirche Inklusiv“ der Nordkirche

Die Fachstelle ist mit drei halben Stellen ausgestattet. Die Mitarbeitenden arbeiten jeweils mit regionalen und inhaltlichen Schwerpunkten.

Die Arbeit der Fachstelle ist zunächst für fünf Jahre als Projekt angelegt. Nach vier Jahren findet eine Evaluation statt.

Informationen zur Fachstelle als Flyer

Mitarbeitende der Fachstelle

Auf diesem Bild ist Diakonin Ulrike Droste-Neuhaus zu sehen. Ulrike trägt eine weiße Bluse und lächelt in die Kamera.

Diakonin Ulrike Droste-Neuhaus

Diplom-Religionspädagogin

Ansprechpartnerin für den Sprengel Schleswig und Holstein

Auf diesem Bild ist die Diakonin Katrin Michnikowski zu sehen. Sie trägt eine schwarze Brille, ein schwarzes Oberteil und einen bunten Wollschal.

Diakonin Katrin Michnikowski

Diplom-Sozialarbeiterin

Ansprechpartnerin für den Sprengel Hamburg und Lübeck und das Schwerpunktthema "Hören".

Auf diesem Bild ist der Diakon Jörg Stoffregen zu sehen. Jörg trägt eine Brille, einen Vollbart und ein blau-kariertes Hemd. Er lächelt in die Kamera.

Diakon Jörg Stoffregen

Diplom-Religionspädagoge

Ansprechpartner für den Sprengel Mecklenburg und Pommern und das Schwerpunktthema "Sehen".

Koordination Netzwerk Kirche Inklusiv