Mehrere Menschen zeigen mit ihren Händen eine Herzgeste. Der Hintergrund ist verschwommen. Mehrere Menschen zeigen mit ihren Händen eine Herzgeste. Der Hintergrund ist verschwommen.

Vielfalt als Grundlage der Konfi-Zeit

Konfirmand*innen sind unterschiedlich. Sie bringen verschiedene Fähigkeiten, Erfahrungen, Bedürfnisse und Grenzen mit. Diese Vielfalt ist kein Sonderfall, sondern gehört selbstverständlich zur Lebenswirklichkeit junger Menschen und prägt auch die Konfi-Zeit. 

Behinderung ist dabei keine Ausnahme, sondern eine von vielen Ausdrucksformen menschlichen Lebens. Sie kann körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbereiche betreffen, sichtbar oder unsichtbar sein, dauerhaft oder zeitweise bestehen. Auch chronische Erkrankungen oder mehrere gleichzeitige Beeinträchtigungen können den Alltag von Konfirmand*innen beeinflussen. 

Eine inklusive Konfi-Zeit versteht die Gruppe als einen Raum, in dem alle Jugendlichen dazugehören können. Inklusion bedeutet dabei mehr als individuelle Unterstützung. Sie fragt danach, wie Inhalte, Methoden, Strukturen, Kommunikation und Gruppenkultur so gestaltet werden können, dass Konfirmand*innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstverständlich teilnehmen, mitmachen und sich einbringen können.

Die folgenden Abschnitte stellen verschiedene Behinderungsformen, chronische Erkrankungen und Unterstützungsbedarfe vor. Sie zeigen beispielhaft auf, welche Barrieren entstehen können und welche Aspekte bei der Gestaltung einer inklusiven Konfi-Zeit hilfreich sein können. Sie können Orientierung bieten, treffen aber nie auf alle Menschen gleichermaßen zu. Jede Person bringt ihre eigenen Erfahrungen, Stärken, Interessen und Bedürfnisse mit.

Haltung, Verantwortung und gemeinsamer Auftrag 

Eine inklusive Konfi-Zeit basiert auf der Überzeugung, dass alle Jugendlichen gleichwertig sind und ein Recht auf Teilhabe haben. Entscheidend ist nicht, was Konfirmand*innen leisten können, sondern welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit sie sich beteiligen, lernen und Gemeinschaft erleben können. 

Inklusion betrifft 

  • die Gestaltung der Treffen und Freizeiten, 

  • die Art der Kommunikation und Vermittlung 

  • sowie die Haltung im täglichen Miteinander. 

Inklusive Konfi-Zeit bleibt ein lernender Prozess. Sie nimmt Barrieren wahr, spricht sie an und ist bereit, sich weiterzuentwickeln. Wo Konfirmand*innen ihre Bedürfnisse äußern können und andere bereit sind zuzuhören, entsteht Vertrauen und Zugehörigkeit. 

Vielfalt wird so nicht als Herausforderung, sondern als selbstverständlicher Teil einer lebendigen, offenen und wertschätzenden Gemeinschaft verstanden. 

Sie möchten Ihre Konfi-Zeit inklusiver gestalten, Barrieren abbauen oder eine inklusive Haltung in Ihrer Gemeinde weiterentwickeln?

Wir beraten und begleiten Sie gerne. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


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